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Europäische Sicherheitsforschungskonferenz SRC '07

26./27. März 2007, Berlin

Im Programm stehen nun die Präsentationen und Lebensläufe der Redner zur Verfügung. Durch Anklicken der Titel bzw. Namen können Sie die Dokumente öffnen.

Terrorismus, organisierte Kriminalität, Naturkatastrophen und Unfälle besonderen Ausmaßes machen an den Grenzen Europas nicht Halt. Daher verstärkt die Europäische Union ihre Aktivitäten im Bereich Sicherheitsforschung.

Die weitreichenden Konzepte, Ideen und Forschungsprogramme der Europäischen Union werden am 26. und 27. März 2007 im Rahmen der "Europäischen Sicherheitsforschungskonferenz SRC '07" in Berlin vorgestellt.
Die Konferenz ist dabei der Startschuss für das "Europäische Sicherheitsforschungsprogramm", das im 7. Forschungsrahmenprogramm 2007-2013 erstmals als eigenes Programm ausgeschrieben wird. Vertreter zahlreicher europäischer Mitgliedsstaaten erläutern im Verlauf der Konferenz ihre Programme und Initiativen zum Thema Sicherheitsforschung.

Die Bundesregierung präsentiert hier das neue nationale Sicherheitsforschungsprogramm Deutschlands. Erstes Ziel der europäischen Sicherheitsforschung ist es, einen Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Europa zu leisten. Die Ergebnisse der europaweiten Sicherheitsforschung werden dazu beitragen, die Ursachen der Gefahren für die zivile Sicherheit frühzeitig zu erkennen und diesen wirksam zu begegnen. Gleichzeitig soll die Wettbewerbsfähigkeit Europas gestärkt werden.

Die Konferenz steht unter dem Motto "Sicherheitsforschung im Dienst für Bürger, Staat und Unternehmen". Sie bringt folgende Akteure zusammen:

  • Forscherinnen und Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft
  • Industrie (z.B. Sicherheitstechnik, Sicherheitslösungen)
  • Betreiber sicherheitsrelevanter Infrastrukturen (Energie, Wasser, Telekommunikation, Verkehr, Gesundheit, Finanzsystem)
  • Sicherheitsverantwortliche Behörden und Organsiationen
  • Ministerien und Generaldirektionen mit Verantwortung in Sicherheits- und Forschungsfragen.

Die Konferenz mit hochrangigen internationalen Sprechern präsentiert den gegenwärtigen Stand der zivilen Sicherheitsforschung in der Europäischen Union und eröffnet neue Perspektiven für Europa im Konflikt mit dem internationalen Terrorismus und anderen Bedrohungen.

Schwerpunktthemen der Parallelsitzungen sind:

  • Sicherheit, Innovation und Technologie
    Wie kann Sicherheitsforschung die Bedrohung durch Angreifer und Katastrophen mindern? (Schutz vor Terrorismus, organisierter Kriminalität und Katastrophen sowie Krisenreaktion)
  • Sicherheit und Infrastruktur
    Wie kann Sicherheitsforschung die Verletzlichkeit der Gesellschaft mindern? (Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit von Infrastrukturen und Grenzen)
  • Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit
    Wie kann Sicherheitsforschung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen? (Aufbau von Vorreitermärkten, innovative Beschaffung, betriebs- und volkswirtschaftliche Sicht der Sicherheit)
  • Sicherheit und Gesellschaft
    Wie können Erkenntnisse über Ursachen von Radikalisierung und Bedrohungen zusammen mit innovativer Technologie und Handlungsstrategie zu einem Mehr an Sicherheit führen?

Plenarsprecher:

  • Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung
  • Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission

 

EU flag

Die SRC wird im Rahmen der deutschen EU Ratspräsidentschaft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit der Europäischen Kommission, GD Unternehmen und Industrie, organisiert.